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Sonnensegel für Wohnwagen, Wohnmobil und Campervan: Auswahl, Befestigung und Pflege

Geschrieben von: Camper Markus
Read Time: 14 mins
Veröffentlicht: 11. September 2023
Zugriffe: 6130
Sonnensegel an einem Wohnwagen

Foto © by campingplatzhelden.de

Ein Sonnensegel ist für viele Camper die leichtere Alternative zur Markise oder zum Vorzelt. Es ist schnell aufgebaut, lässt sich platzsparend verstauen und sorgt dafür, dass der Platz vor Wohnwagen, Wohnmobil oder Campervan auch an heißen Tagen angenehm nutzbar bleibt.

Damit das Sonnensegel im Alltag wirklich funktioniert, muss es aber zum Fahrzeug, zur Befestigung und zum Reiseziel passen. Ein kleines Sonnendach für den Wochenendtrip stellt andere Anforderungen als ein großes Segel für den Sommerurlaub am Meer. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du bei Größe, Material, Befestigung, Zubehör und Pflege achten solltest.

 

▾ Inhalt

  • Warum ein Sonnensegel beim Camping praktisch ist
  • Das passende Sonnensegel für Wohnwagen, Wohnmobil und Campervan
    • Sonnensegel für den Wohnwagen
    • Sonnensegel für das Wohnmobil
    • Sonnensegel für Campervan und Campingbus
  • Material, UV-Schutz und Wetterschutz
    • UV-Schutz
    • Wasserabweisend oder wasserdicht?
    • Atmungsaktive und dichte Stoffe
    • Spannen und Stabilisieren
  • Befestigung und Zubehör
  • Pflege, Reinigung und Lagerung
  • Budget und Qualität
  • Häufige Fragen

 

 

Warum ein Sonnensegel beim Camping praktisch ist

Wer mit Wohnwagen, Wohnmobil oder Campervan unterwegs ist, lebt viel draußen. Genau dort zeigt sich der Vorteil eines Sonnensegels: Es schafft Schatten, schützt Möbel und Ausrüstung vor direkter Sonneneinstrahlung und macht den Bereich vor dem Fahrzeug deutlich angenehmer.

Im Vergleich zu einem Vorzelt ist ein Sonnensegel meist schneller aufgebaut und leichter zu transportieren. Gegenüber einer fest montierten Markise ist es flexibler, braucht aber etwas mehr Sorgfalt beim Abspannen. Besonders auf kurzen Reisen, bei wechselnden Stellplätzen oder für Camper mit wenig Stauraum kann ein Sonnensegel eine sehr praktische Lösung sein.

Wichtig ist die realistische Erwartung: Ein Sonnensegel ersetzt kein sturmfestes Vorzelt. Bei starkem Wind, Gewitter oder Unwetter sollte es rechtzeitig abgebaut oder eingefahren werden. Gut geeignet ist es vor allem für Sonne, leichten Regen und geschützte Stellplätze.

 

 

Das passende Sonnensegel für Wohnwagen, Wohnmobil und Campervan

Nicht jedes Sonnensegel passt zu jedem Fahrzeug. Entscheidend sind unter anderem die Höhe der Kederschiene, die verfügbare Breite, die gewünschte Auszugstiefe und die Frage, ob bereits eine Markise montiert ist. Auch die Art des Stellplatzes spielt eine Rolle: Auf weichem Wiesenboden halten andere Heringe besser als auf hartem Schotter.

FahrzeugtypTypische BefestigungWorauf du achten solltest
Wohnwagen Kederschiene, Stangen, Abspannleinen Kederlänge, Höhe der Schiene, passende Breite und sauberes Gefälle
Wohnmobil Markisenschiene, Kederschiene, Markisen-Erweiterung Kompatibilität mit vorhandener Markise, Fahrzeughöhe und Windanfälligkeit
Campervan oder Campingbus Saugnäpfe, Magnetbefestigung, Kederadapter, Schleusenstab kleines Packmaß, geringes Gewicht und schnelle Montage ohne Bohren

 

Sonnensegel für den Wohnwagen

Wohnwagen mit aufgebautem Sonnensegel auf dem Campingplatz
Foto © by depositphotos.com | lunamarina

Beim Wohnwagen ist die Kederschiene oft die einfachste und stabilste Befestigungsmöglichkeit. Das Sonnensegel wird in die Schiene eingezogen und anschließend mit Stangen, Abspannleinen und Heringen fixiert.

Achte beim Kauf vor allem auf die passende Kederlänge und auf die gewünschte Tiefe des Segels. Ein breites Sonnensegel spendet viel Schatten, braucht aber auch mehr Platz und eine sorgfältige Abspannung. Für viele Camper ist ein mittelgroßes Sonnendach alltagstauglicher als ein sehr großes Segel, das bei Wind deutlich mehr Angriffsfläche bietet.

Das Umlaufmaß spielt vor allem bei klassischen Vorzelten eine Rolle. Für Sonnensegel sind meist Kederlänge, Breite, Auszugstiefe und Montagehöhe entscheidender. Prüfe deshalb immer die Angaben des Herstellers und miss am Fahrzeug nach, bevor du bestellst.

 

Sonnensegel für das Wohnmobil

Sonnensegel als Erweiterung an einer Wohnmobil-Markise
yourGEAR Capri Sun Blocker - winddurchlässige Vorderwand für Markise, Schutz vor Sonne und Hitze

Bei Wohnmobilen wird ein Sonnensegel häufig als Erweiterung der vorhandenen Markise genutzt. Es kann vorne oder seitlich eingezogen werden und erweitert den Schattenbereich deutlich. Das ist besonders praktisch, wenn die tiefstehende Sonne unter die Markise scheint.

Wichtig ist die Kompatibilität mit der Markise. Achte auf Kederdurchmesser, Breite, Befestigungssystem und Herstellerangaben. Nicht jedes Sonnensegel passt in jede Markisenschiene. Bei hohen Wohnmobilen solltest du außerdem bedenken, dass der Aufbau je nach System eine Leiter oder Teleskopstange erfordern kann.

Für längere Standzeiten sind zusätzliche Abspannungen sinnvoll. Bei starkem Wind solltest du aber nicht allein auf Sturmleinen vertrauen. Ein Sonnensegel oder Markisenvorbau sollte rechtzeitig abgebaut werden, bevor Material, Markise oder Fahrzeug beschädigt werden.

 

Sonnensegel für Campervan und Campingbus

Campervan mit kompaktem Sonnensegel
Berger Sonnenvordach, geeignet für Campingbusse

Campervans und Campingbusse haben meist weniger Stauraum und eine geringere Fahrzeughöhe. Deshalb sind leichte Sonnensegel mit kleinem Packmaß hier besonders beliebt. Sie lassen sich schnell aufbauen und passen oft noch in eine kleine Heckbox oder unter die Sitzbank.

Zur Befestigung kommen je nach Fahrzeug Saugnäpfe, Magnetadapter, Kederleisten, Schleusenstäbe oder Spanngurte infrage. Saugnäpfe und Magnetbefestigungen sind praktisch, wenn du nicht bohren möchtest. Sie sollten aber sauber angesetzt und regelmäßig kontrolliert werden, besonders bei Wind oder unebenem Untergrund.

Mein Tipp: Bei Campervans lohnt sich ein System, das du auch alleine aufbauen kannst. Was auf dem Produktfoto einfach aussieht, ist auf einem windigen Stellplatz manchmal deutlich fummeliger.

 

 

Material, UV-Schutz und Wetterschutz

Das Material entscheidet darüber, wie gut dein Sonnensegel vor Sonne schützt, ob Regen abläuft und wie lange es im Campingalltag hält. Neben der Stoffart sind Beschichtung, Nähte, Ösen, Keder und Verstärkungen an den Ecken wichtig.

 

UV-Schutz

Ein Sonnensegel soll in erster Linie Schatten spenden. Für längere Aufenthalte im Sommer ist ein ausgewiesener UV-Schutz wichtig. Achte auf einen angegebenen UPF-Wert, idealerweise UPF 50 oder 50+. Solche Angaben beziehen sich auf das geprüfte Material und helfen dir, verschiedene Modelle besser einzuordnen.

Icon für UV-Schutz Ein dichter Stoff schützt meist besser vor direkter Sonneneinstrahlung als sehr luftige Gewebe. Trotzdem ersetzt auch ein gutes Sonnensegel keinen vollständigen Sonnenschutz. Sonnencreme, Kopfbedeckung und Pausen im Schatten bleiben gerade für Kinder wichtig.

 

Wasserabweisend oder wasserdicht?

Icon für wasserdichtes Material Viele Sonnensegel sind wasserabweisend, manche sind zusätzlich PU-beschichtet oder als wasserdicht angegeben. Für kurze Regenschauer reicht ein wasserabweisendes Material oft aus. Bei längerem Regen kommt es stärker auf Nähte, Beschichtung und Aufbau an.

Damit Regenwasser abläuft, braucht das Sonnensegel ein deutliches Gefälle. Wird es zu flach gespannt, können sich Wassersäcke bilden. Das belastet Stoff, Nähte, Stangen und Befestigungspunkte. Deshalb solltest du ein Sonnensegel bei Regen nie unbeaufsichtigt lassen, wenn es nicht ausdrücklich dafür ausgelegt ist.

 

Atmungsaktive und dichte Stoffe

Atmungsaktive Stoffe wie Mesh-Gewebe lassen Luft besser zirkulieren. Das ist angenehm an heißen Tagen, weil sich unter dem Segel weniger Hitze staut. Solche Stoffe sind aber meist weniger geeignet, wenn du Schutz vor Regen suchst.

Icon für atmungsaktives Gewebe Atmungsaktive Sonnensegel eignen sich besonders für warme, trockene Regionen und für Stellplätze, auf denen Schatten wichtiger ist als Wetterschutz.

Icon für nicht atmungsaktives Gewebe Dichtere oder beschichtete Stoffe bieten meist mehr Schutz vor Sonne und leichtem Regen, können sich darunter aber stärker aufheizen. Hier helfen seitliche Öffnungen, eine gute Aufbauhöhe und ein leichter Luftzug.

MaterialartVorteileMögliche Nachteile
Mesh-Gewebe luftig, gute Belüftung, angenehm bei Hitze meist weniger Regenschutz
Polyester mit Beschichtung guter Sonnen- und je nach Ausführung Regenschutz kann sich bei wenig Luftzug stärker aufheizen
Polyethylen-Gewebe robust, oft preisgünstig, häufig guter UV-Schutz je nach Qualität weniger wohnlich und lauter im Wind

 

Spannen und Stabilisieren

Ein Sonnensegel funktioniert nur dann gut, wenn es sauber gespannt ist. Durchhängende Flächen flattern stärker im Wind und sammeln bei Regen schneller Wasser. Achte deshalb auf stabile Abspannpunkte, ausreichend lange Leinen und passende Heringe für den Untergrund.

  • Spannseile: Sie halten das Segel straff und lassen sich bei vielen Modellen nachjustieren.
  • Teleskopstangen: Sie helfen, Höhe und Gefälle an den Stellplatz anzupassen.
  • Verstärkte Ecken: Sie verteilen die Zugkräfte besser und erhöhen die Haltbarkeit.
  • Geeignete Heringe: Für Sand, Wiese, Schotter oder harte Böden brauchst du unterschiedliche Befestigungen.

Bei Wind gilt: lieber früher abbauen als zu spät reagieren. Auch ein gut abgespanntes Sonnensegel kann bei Böen zur großen Angriffsfläche werden.

 

 

Befestigung und Zubehör für dein Sonnensegel

Das richtige Zubehör macht den Unterschied zwischen einem wackeligen Provisorium und einem ordentlich aufgebauten Sonnendach. Vor allem Befestigungspunkte, Stangen, Heringe und Transporttasche solltest du nicht unterschätzen.

 

Befestigung ohne Bohren

Viele Camper möchten keine zusätzlichen Löcher ins Fahrzeug setzen. Das ist verständlich, denn falsche Bohrungen können Dichtigkeit und Wiederverkaufswert beeinträchtigen. Für eine Montage ohne Bohren kommen je nach Fahrzeug verschiedene Lösungen infrage.

  • Saugnäpfe: praktisch auf glatten Flächen, aber abhängig von sauberem Untergrund und guter Haftung
  • Magnetadapter: geeignet für magnetische Karosserieteile, nicht für GFK-Dächer oder Kunststoffflächen
  • Kederadapter: sinnvoll, wenn eine passende Schiene vorhanden ist
  • Spanngurte: flexibel, sollten aber so geführt werden, dass Lack und Dichtungen nicht beschädigt werden

Prüfe nach dem Aufbau immer, ob die Befestigung wirklich hält. Besonders Saugnäpfe und Magnete können sich durch Staub, Feuchtigkeit oder Temperaturwechsel lösen.

 

Heringe, Bodenanker und Sturmabspannung

Vorzeltbereich mit Sonnensegel und Abspannung
Foto © by campingplatzhelden.de

Für die Abspannung brauchst du Befestigungen, die zum Boden passen. Auf einer Wiese reichen oft stabile Heringe. Auf steinigem oder sehr hartem Untergrund sind robustere Erdnägel oder Schraubheringe sinnvoll. Im Sand brauchst du breitere Sandheringe, die mehr Fläche bieten.

Sturmabspannungen können die Stabilität verbessern, machen ein Sonnensegel aber nicht unwetterfest. Wenn starker Wind, Gewitter oder Starkregen angekündigt sind, ist Abbauen meist die sicherere Lösung.

 

Schutzabdeckungen und Transporttaschen

Eine robuste Tasche erleichtert den Transport und schützt das Material vor Schmutz, Feuchtigkeit und Scheuerstellen. Gerade bei beschichteten Stoffen lohnt es sich, das Segel nicht lose zwischen Heringen, Stangen und Werkzeug zu verstauen.

Wenn du das Sonnensegel länger nicht nutzt, sollte es trocken und sauber eingelagert werden. Eine atmungsaktive Tasche ist besser als eine komplett dichte Verpackung, wenn noch Restfeuchte im Material sitzen könnte.

 

 

Pflege, Reinigung und Lagerung

Icon für Pflege eines Sonnensegels

Mit der richtigen Pflege hält ein Sonnensegel deutlich länger. Entscheidend ist weniger eine aufwendige Spezialbehandlung, sondern ein paar einfache Gewohnheiten nach dem Campingtag.

 

Reinigungstipps

Icon für Reinigung

  • Groben Schmutz entfernen: Blätter, Sand und Zweige solltest du regelmäßig abschütteln oder abbürsten.
  • Mild reinigen: Verwende lauwarmes Wasser, eine milde Seifenlösung und eine weiche Bürste oder einen Schwamm.
  • Keine aggressiven Mittel: Scharfe Reiniger können Beschichtungen, Nähte und Imprägnierungen beschädigen.
  • Gut trocknen lassen: Rolle oder falte das Sonnensegel erst ein, wenn es vollständig trocken ist.

Wenn der Hersteller eigene Pflegehinweise vorgibt, haben diese Vorrang. Das gilt besonders bei beschichteten Stoffen und imprägnierten Materialien.

 

Lagerung und Schutz vor Schädlingen

Icon für Einlagerung

Lagere dein Sonnensegel trocken, sauber und möglichst locker gerollt. Dauerhaft enge Knicke können das Material belasten, besonders an beschichteten Stellen. Eine geschlossene Tasche oder Box schützt vor Staub, Motten und Nagern.

Nach einem nassen Abbau solltest du das Segel zu Hause oder auf dem nächsten Stellplatz noch einmal ausbreiten und vollständig trocknen lassen. Das verhindert Stockflecken und muffigen Geruch.

 

Häufige Probleme und passende Lösungen

  • Ausbleichen: UV-Strahlung belastet jedes Material. Hochwertige Stoffe bleichen langsamer aus, vollständig verhindern lässt es sich aber kaum.
  • Kleine Löcher oder Risse: Reparatursets des Herstellers sind meist die beste Wahl. Bei tragenden Nähten oder großen Rissen ist eine fachgerechte Reparatur sinnvoll.
  • Durchhängen: Prüfe die Spannung, setze Stangen sauber nach und achte auf ein ausreichendes Gefälle.
  • Stockflecken: Sie entstehen häufig durch feuchte Lagerung. Vorbeugen ist einfacher als Entfernen.

 

 

Budget und Qualität: Woran du ein gutes Sonnensegel erkennst

Icon für Preis-Leistung beim Sonnensegel

Das günstigste Sonnensegel ist nicht automatisch die beste Wahl. Entscheidend ist, wie oft du es nutzt, in welchen Regionen du unterwegs bist und wie viel Komfort du beim Aufbau erwartest.

  • Budget-Modelle: Sie reichen oft für gelegentliche Wochenendtrips, haben aber meist einfachere Materialien, weniger Verstärkungen und kürzere Haltbarkeit.
  • Mittelklasse: Für viele Camper ist das der sinnvollste Bereich. Hier findest du oft bessere Beschichtungen, stabilere Nähte und praxistaugliches Zubehör.
  • Premium-Modelle: Sie lohnen sich, wenn du häufig reist, lange Standzeiten hast oder Wert auf sehr gute Verarbeitung, geringes Gewicht und komfortable Befestigung legst.

Statt nur auf den Preis zu schauen, solltest du die Ausstattung vergleichen: Sind Stangen, Heringe und Abspannleinen enthalten? Gibt es verstärkte Ecken? Ist der Keder passend? Wie groß ist das Packmaß? Diese Punkte entscheiden im Campingalltag oft stärker als ein kleiner Preisunterschied.

 

 

Häufige Fragen zum Sonnensegel beim Camping

Icon für häufige Fragen zum Sonnensegel

▾ Was sind die Vorteile von Sonnensegeln gegenüber Markisen?

Sonnensegel sind meist leichter, günstiger und flexibler als fest montierte Markisen. Sie lassen sich oft kleiner verstauen und an unterschiedliche Stellplätze anpassen. Eine Markise ist dafür komfortabler, schneller ausgefahren und fest mit dem Fahrzeug verbunden.

▾ Wie befestige ich ein Sonnensegel am Wohnmobil ohne Bohren?

Je nach Fahrzeug kannst du Saugnäpfe, Magnetadapter, Kederadapter, Spanngurte oder spezielle Klemmen verwenden. Wichtig ist, dass die Befestigung zur Fahrzeugoberfläche passt und keine Dichtungen, Lackflächen oder Anbauteile beschädigt.

▾ Kann ich ein Sonnensegel auch bei Regen nutzen?

Das hängt vom Material ab. Viele Sonnensegel sind wasserabweisend, manche auch wasserdicht beschichtet. Entscheidend ist ein deutliches Gefälle, damit Regenwasser ablaufen kann. Bei starkem Regen oder Wind solltest du das Segel abbauen.

▾ Welche Größe brauche ich für mein Sonnensegel?

Miss die verfügbare Breite am Fahrzeug, die Höhe der Befestigung und den Platz vor dem Fahrzeug. Beim Wohnwagen ist häufig die Kederlänge wichtig, beim Wohnmobil die Markisenbreite und beim Campervan das Packmaß sowie die einfache Montage.

▾ Welches Material ist für guten UV-Schutz sinnvoll?

Achte auf einen ausgewiesenen UPF-Wert, idealerweise UPF 50 oder 50+. Dichtere Gewebe und beschichtete Stoffe schützen meist besser vor direkter Sonne als sehr luftige Materialien.

▾ Was ist besser: atmungsaktiv oder wasserdicht?

Für heiße, trockene Regionen ist ein atmungsaktives Sonnensegel angenehm, weil sich weniger Hitze staut. Für wechselhaftes Wetter ist ein dichteres, wasserabweisendes oder wasserdichtes Material praktischer. Es kommt also auf dein Reiseziel an.

▾ Wie pflege ich mein Sonnensegel richtig?

Entferne groben Schmutz regelmäßig, reinige das Segel mit Wasser und milder Seife und lass es vollständig trocknen, bevor du es einpackst. Aggressive Reinigungsmittel solltest du vermeiden, weil sie Beschichtungen beschädigen können.

▾ Wie lagere ich mein Sonnensegel im Winter?

Lagere es sauber, trocken und möglichst locker gerollt in einer Tasche oder Box. Der Lagerort sollte kühl, trocken und gut belüftet sein. Feuchte Lagerung führt schnell zu Stockflecken und unangenehmem Geruch.

▾ Welches Zubehör ist wirklich sinnvoll?

Sinnvoll sind stabile Heringe für verschiedene Böden, gute Abspannleinen, Teleskopstangen, eine Transporttasche und je nach Fahrzeug passende Adapter. Bei windigen Stellplätzen helfen zusätzliche Abspannungen, ersetzen aber keinen rechtzeitigen Abbau.

▾ Kann ich kleine Schäden am Sonnensegel selbst reparieren?

Kleine Löcher oder Risse lassen sich oft mit einem passenden Reparaturset flicken. Bei großen Rissen, beschädigten Nähten oder ausgerissenen Ösen solltest du prüfen lassen, ob eine fachgerechte Reparatur möglich ist oder ein Austausch sinnvoller wäre.

 

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Euer Camper Markus
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