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gut Richtung Vinschgau und Meran
gut Richtung Pustertal und Dolomiten
interessant Richtung Tessin und Lombardei
landschaftlich stark, aber fahrerisch anspruchsvoller
Die Brennerautobahn bleibt für viele Fahrten nach Südtirol und Norditalien die schnellste und einfachste Verbindung. Eine Alternativroute lohnt sich deshalb nicht automatisch. Bei starkem Reiseverkehr, längeren Staus oder einem passenden Reiseziel können andere Alpenübergänge aber deutlich angenehmer sein.
Reschenstraße B180: Zwischen Pfunds/Kajetansbrücke und Nauders gelten vom 31. August bis 27. November 2026 werktags Tagessperren. Die Umleitung führt über die B185, B184 und Schweizer Staatsgebiet. Für Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 m Länge besteht auf der unmittelbaren Umleitung eine Einschränkung.
Brenner/Luegbrücke: Die reguläre Verkehrsführung bleibt 2026 einspurig je Richtung. An verkehrsstarken Tagen wird nach Fahrkalender zeitweise zweispurig gefahren.
▾ Inhalt
- Brennerautobahn 2026: Kosten und Verkehr
- Brenner-Alternativen im Schnellvergleich
- Reschenpass
- Felbertauernstraße
- San Bernardino
- Gotthardroute
- Julier, Maloja, Bernina und Ofenpass
- Plöckenpass
- Welche Route eignet sich für Wohnwagen?
- Wohnmobile über 3,5 Tonnen
- Fahrtechnik auf Alpenpässen
- Häufige Fragen
- Fazit
Brennerautobahn 2026: Warum überhaupt eine Alternative suchen?

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Der Brenner ist mit rund 1.370 Metern einer der niedrigsten und verkehrstechnisch wichtigsten Alpenübergänge. Die österreichische A13 führt von Innsbruck zum Brenner, auf italienischer Seite geht es über die A22 weiter Richtung Bozen, Trient und Verona.
Für Wohnmobile und Wohnwagengespanne ist die Autobahn technisch wesentlich einfacher als viele klassische Passstraßen: breite Fahrbahnen, moderate Steigungen und keine engen Kehren. Gerade mit langem Gespann oder schwerem Wohnmobil ist das ein echter Sicherheits- und Komfortvorteil.
Was kostet die Brennerautobahn 2026?
Streckenmaut 2026: 12,50 € pro Fahrt.
10 Tage 2026: 12,80 € für Pkw und leichte Wohnmobile bis 3,5 t technisch zulässiger Gesamtmasse.
Auf der A22 kommt zusätzlich die italienische, streckenabhängige Autobahnmaut hinzu.
Die A13 selbst ist eine Streckenmautstrecke und kann ohne Vignette benutzt werden. Wer über die A12 Inntalautobahn anreist, benötigt dort jedoch eine Vignette. Vignettenfrei ist die A13 beispielsweise ab der Anschlussstelle Innsbruck Süd erreichbar.
Weitere Informationen zu den italienischen Gebühren findest du in unserem Beitrag zur Maut in Italien.
Die Luegbrücke bleibt 2026 der Engpass

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Seit Anfang 2025 wird die Luegbrücke auf der A13 erneuert. Im Normalbetrieb steht 2026 in jeder Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung. Für stark belastete Reisetage gibt es einen Fahrkalender mit zeitweiser Zweispurigkeit.
Bei zweispuriger Verkehrsführung müssen Fahrzeuge über 3,5 t auf die innere Fahrspur wechseln, damit die Brücke zentrierter belastet wird. Für schwere Wohnmobile ist dieser Hinweis besonders wichtig. Wohnwagengespanne können nach Angaben der ASFINAG grundsätzlich beide Spuren nutzen, sollten aber die Beschilderung vor Ort beachten.
ASFINAG – Luegbrücke und Fahrkalender
ASFINAG – aktuelle Verkehrsinformationen
Brenner-Alternativen im Schnellvergleich
Eine feste Angabe wie „1,5 Stunden länger“ ist bei Alpenrouten nur bedingt sinnvoll. Ob eine Strecke schneller oder langsamer ist, hängt stark von Startpunkt, Ziel, Verkehr, Baustellen, Wetter und Fahrzeug ab.
| Route | Gut für | Wohnwagen | Anspruch | Kostenhinweis |
|---|---|---|---|---|
| Reschenpass | Vinschgau, Meran, West-Südtirol | gut geeignet* | mittel | je nach Anfahrt meist gering |
| Felbertauern | Pustertal, Dolomiten, Osttirol | gut geeignet | mittel | 13,50 € bis 3,5 t |
| San Bernardino | Tessin, Mailand, Lombardei | geeignet | mittel | CH-Vignette bzw. PSVA |
| Gotthard | Tessin, Lombardei | geeignet | einfach | CH-Vignette bzw. PSVA |
| Julier/Maloja | Engadin, Comer See | mit Erfahrung | anspruchsvoller | Passstraßen selbst ohne Passmaut |
| Bernina | Tirano, Veltlin | mit Erfahrung | anspruchsvoller | keine Passmaut |
| Ofenpass | Münstertal, Vinschgau | mit Erfahrung | anspruchsvoller | keine Passmaut |
| Plöckenpass | Friaul, Adria, Nordostitalien | eher nur mit Erfahrung | hoch | keine Passmaut |
*Aktuell gelten 2026 auf der B180 Reschenstraße baustellenbedingte Sperrungen und Umleitungsbeschränkungen. Vor Abfahrt unbedingt prüfen.
1. Reschenpass: Für viele Camper die naheliegendste Alternative
Die Route führt typischerweise über Landeck und die B180 Richtung Nauders, anschließend über den Reschenpass und den Vinschgau nach Meran.
Gut ausgebaute Strecke, vergleichsweise moderate Passfahrt und ideal für Ziele im Vinschgau oder Raum Meran.
Fernpass und Landeck können selbst stark belastet sein. Baustellen auf der B180 beeinflussen 2026 die Route zusätzlich.
Für Wohnwagengespanne ist der Reschen normalerweise deutlich angenehmer als viele hochalpine Passstraßen. Wer zum Gardasee oder weiter Richtung Verona fährt, muss allerdings berücksichtigen, dass die Strecke über Meran und Bozen gegenüber dem Brenner einen deutlichen Bogen machen kann.
Vom 31. August bis 27. November 2026 wird die B180 zwischen Pfunds/Kajetansbrücke und Nauders montags bis donnerstags von 7:30 bis 18:00 Uhr sowie freitags von 7:30 bis 14:00 Uhr gesperrt. Außerhalb der Sperrzeiten und am Wochenende läuft der Verkehr einspurig durch den Baustellenbereich. Die Umleitung führt über Schweizer Gebiet. Fahrzeuge mit Anhängern über 6,5 m Länge können diese unmittelbare Umleitung nicht benutzen.
Aktuelle Informationen: Land Tirol – Verkehr
2. Felbertauernstraße: Gute Camperroute Richtung Pustertal

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Die Felbertauernstraße verbindet Mittersill mit Matrei und Lienz in Osttirol. Von dort geht es über das Pustertal weiter nach Südtirol.
Wohnwagen, Wohnmobile sowie Ziele in Osttirol, Pustertal und Dolomiten.
13,50 € pro Einzelfahrt für Pkw und Wohnmobile bis 3,5 t.
Die Strecke ist fahrerisch deutlich entspannter als ein klassischer Hochalpenpass. Für viele Ziele östlich von Bozen ist sie deshalb eine der sinnvollsten echten Brenneralternativen.
Wichtig ist trotzdem: Die Felbertauernstraße ist keine pauschale Abkürzung für alle Italienfahrten. Von Westdeutschland oder für Ziele am Gardasee kann der Brenner je nach Verkehr weiterhin logischer sein.
Felbertauernstraße – Verkehr, Webcams und Tarife
3. San Bernardino: Alternative für Tessin und Lombardei
Wer aus West- oder Südwestdeutschland kommt und Richtung Mailand, Comer See oder westliche Lombardei fährt, sollte nicht nur auf Österreich schauen. Die Schweizer A13 über den San-Bernardino-Tunnel kann dann eine echte Alternative sein.
Der Tunnel ist im Gegensatz zur Passstraße grundsätzlich ganzjährig nutzbar. Die Route ist für Wohnmobile und Wohnwagengespanne geeignet, kann aber ebenfalls durch Urlaubsverkehr, Baustellen oder Wetter stark belastet sein.
Bis 3,5 t: Autobahnvignette 40 CHF.
Wohnmobil über 3,5 t: statt Vignette gilt die pauschale Schwerverkehrsabgabe PSVA.
Als Brenner-Alternative lohnt sich der San Bernardino vor allem dann, wenn deine gesamte Reiserichtung zur Schweiz passt. Von München nach Bozen ist diese Variante normalerweise kein sinnvoller Umweg.
TCS – aktuelle Pass- und Verkehrslage
4. Gotthard: Einfach zu fahren, aber nicht unbedingt staufrei
Die Gotthardroute über die Schweizer A2 ist insbesondere für Reisende aus Westdeutschland interessant. Fahrerisch ist sie für Wohnmobile und Gespanne vergleichsweise unkompliziert, weil sie keine klassische Passfahrt verlangt.
Autobahnroute ohne enge Kehren und ohne klassische Passfahrt.
Der Gotthardtunnel gehört selbst zu den bekanntesten Staupunkten der Schweiz.
Als spontane Ausweichroute bei einem Brennerstau eignet sich der Gotthard daher nur, wenn Startpunkt und Ziel wirklich zur Schweizer Route passen. Sonst wird aus der Ausweichstrecke schnell ein langer und teurer Umweg.
5. Engadin: Julier, Maloja, Bernina und Ofenpass

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Die Schweizer Passrouten sind weniger eine schnelle Brennerumfahrung als eine landschaftliche Alternative für Reisende, deren Ziel ohnehin im Engadin, Veltlin, am Comer See oder im westlichen Vinschgau liegt.
Mit Wohnmobil oder Wohnwagen solltest du hier nicht nur auf die Karte schauen. Entscheidend sind Steigung, Kurven, Wetter, Fahrzeuglänge und die eigene Erfahrung mit längeren Bergabfahrten.
Julierpass
Der Julierpass ist gut ausgebaut und grundsätzlich ganzjährig geöffnet. Der TCS nennt eine maximale Steigung von etwa 12 %. Für Camper ist er einer der sinnvollsten Wege ins Oberengadin.
Malojapass
Der Maloja verbindet das Oberengadin mit Chiavenna. Die Straße ist grundsätzlich ganzjährig geöffnet; witterungsbedingte Sperrungen oder Kettenpflicht bleiben natürlich möglich.
Die Strecke hat eine maximale Steigung von rund 9 %. Besonders auf der Südseite folgen zahlreiche Kurven und Kehren. Mit einem langen Gespann ist ruhiges, vorausschauendes Fahren wichtiger als ein schneller Schnitt.
Die häufig genannte Einschränkung vom 16.11. bis 15.04. bezieht sich auf Anhänger an Lastwagen und nicht pauschal auf normale Wohnwagengespanne. Trotzdem gilt: Bei winterlichen Verhältnissen immer die aktuelle Beschilderung und Passinformation beachten.
Berninapass
Der Bernina führt von Pontresina nach Poschiavo und Tirano. Er ist ganzjährig geöffnet, breit angelegt und laut TCS leicht zugänglich. Die maximale Steigung liegt bei etwa 10 %.
Für große oder schwere Gespanne würde ich ihn trotzdem nur empfehlen, wenn Erfahrung mit längeren Bergabfahrten vorhanden ist. Die Bremsen werden auf solchen Strecken stärker beansprucht als auf einer Autobahnroute.
Ofenpass
Der Ofenpass führt von Zernez durch den Schweizer Nationalpark Richtung Münstertal und weiter in den Vinschgau. Er ist landschaftlich außergewöhnlich, aber für eine reine „schnell nach Italien“-Fahrt nicht automatisch die beste Wahl.
Der TCS nennt für den Ofenpass eine maximale Steigung von etwa 14 %. Das ist für viele Wohnmobile machbar, mit schwerem Gespann aber deutlich anspruchsvoller als Reschen oder Felbertauern.
Entlang der Ofenpassstraße gelten im Schweizer Nationalpark strenge Schutzregeln. Übernachten im Fahrzeug am Straßenrand ist dort nicht erlaubt.
TCS – Status der Schweizer Alpenpässe
6. Plöckenpass: Nur für passende Ziele und erfahrene Fahrer
Der Plöckenpass verbindet Kärnten mit Friaul. Für Reisende Richtung Udine, Grado, Triest oder nördliche Adria kann die Strecke interessant sein.
Nach den schweren Felsstürzen und langen Sperrungen wurde die Verbindung im Mai 2026 wieder für den Verkehr freigegeben. Weil auf italienischer Seite weiter an einer dauerhaften Lösung gearbeitet wird, sollte die aktuelle Lage vor jeder Fahrt geprüft werden.
Für ein großes Wohnmobil oder langes Wohnwagengespann würde ich den Plöckenpass nicht als spontane Standardalternative zum Brenner einplanen. Die Strecke passt eher, wenn das Ziel in Friaul oder an der nördlichen Adria liegt und die aktuellen Straßeninformationen unproblematisch sind.
Plöckenpass – aktuelle Informationen
Welche Brenner-Alternative eignet sich am besten für Wohnwagen?
Mit einem Wohnwagengespann würde ich nicht nur danach entscheiden, ob eine Straße offiziell befahrbar ist. Entscheidend ist auch, wie entspannt sie sich tatsächlich fahren lässt: Wie eng sind die Kehren? Wie lang sind die Bergabpassagen? Gibt es Baustellen, Ampeln oder Ausweichverkehr?
Normalerweise eine der besten Passalternativen für Gespanne. 2026 unbedingt die B180-Sperren beachten.
Sehr gute Wahl Richtung Osttirol, Dolomiten und Pustertal.
Gute Autobahnalternative, wenn Startpunkt und Reiseziel zur Schweizer Route passen.
Maloja, Bernina, Ofenpass oder Plöcken würde ich mit einem großen Gespann eher als bewusste Reiseroute wählen – nicht nur, um eine Stunde Brennerstau zu umgehen.
Wohnmobil über 3,5 Tonnen: Maut vorher prüfen
Bei schweren Wohnmobilen verändern sich die Kosten teilweise deutlich. Außerdem können sich Spurführung, Mautpflicht und Fahrzeugvorgaben von denen leichter Wohnmobile unterscheiden.
Über 3,5 t gilt auf Autobahnen und Schnellstraßen nicht die Pkw-Vignette. Fahrzeugdaten, Mautsystem und Route vor der Fahrt bei der ASFINAG prüfen.
Wohnmobile über 3,5 t benötigen keine Autobahnvignette, sondern unterliegen der pauschalen Schwerverkehrsabgabe PSVA.
Gerade bei der Entscheidung zwischen österreichischer und Schweizer Route sollte man deshalb nicht nur die Kilometer vergleichen, sondern auch die jeweilige Fahrzeugklasse berücksichtigen.
Mit Wohnwagen oder Wohnmobil sicher über Alpenpässe

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Früh zurückschalten und Motorbremswirkung nutzen. Nicht dauerhaft auf der Betriebsbremse stehen.
Langsam anfahren und bei langen Gespannen den Kurvenradius berücksichtigen.
Motortemperatur, Bremsen und bei Gespannen auch die Belastung des Zugfahrzeugs im Auge behalten.
Auch ganzjährig offene Pässe können kurzfristig Kettenpflicht oder Einschränkungen bekommen.
Wer noch nie mit einem schweren Wohnmobil oder Wohnwagen über einen Alpenpass gefahren ist, fährt mit einer Tunnel- oder gut ausgebauten Hauptstrecke meist entspannter. Das gilt besonders bei Regen, Schnee, Dunkelheit oder voller Beladung.
Häufige Fragen zu Brenner und Alternativrouten
▾ Was kostet die Brennerautobahn 2026?
Die österreichische A13 kostet 2026 für eine Einzelfahrt 12,50 € Streckenmaut. Je nach Anfahrt kann zusätzlich eine österreichische Vignette nötig sein. Auf der italienischen A22 fällt außerdem streckenabhängige Autobahnmaut an.
▾ Brauche ich für die A13 Brenner eine Vignette?
Für die A13 selbst nein. Sie ist streckenmautpflichtig und von der Vignettenpflicht ausgenommen. Auf der A12 Inntalautobahn gilt dagegen Vignettenpflicht. Wer vignettenfrei fahren möchte, muss die Anfahrt entsprechend planen.
▾ Welche Alternative ist mit Wohnwagen am besten?
Normalerweise gehören Reschenpass und Felbertauernstraße zu den unkomplizierteren Alternativen. 2026 müssen beim Reschenpass allerdings die Baustellensperren der B180 berücksichtigt werden. Für Ziele Richtung Lombardei kann auch San Bernardino passen.
▾ Ist der Reschenpass 2026 offen?
Die Verbindung ist grundsätzlich nutzbar, allerdings wird die B180 zwischen Pfunds/Kajetansbrücke und Nauders vom 31. August bis 27. November 2026 werktags tagsüber gesperrt. Außerhalb der Sperrzeiten ist die Baustelle einspurig befahrbar. Für lange Gespanne gelten auf der direkten Umleitung Einschränkungen.
▾ Ist die Schweiz günstiger als der Brenner?
Nicht pauschal. Fahrzeuge bis 3,5 t benötigen auf Schweizer Autobahnen eine Jahresvignette für 40 CHF. Wohnmobile über 3,5 t unterliegen der PSVA. Entscheidend sind deshalb Reiseziel, Strecke und Fahrzeuggewicht.
▾ Wann ist eine Brenner-Alternative wirklich sinnvoll?
Vor allem dann, wenn die Alternativroute ohnehin gut zum Reiseziel passt oder auf der Brennerroute erhebliche Verzögerungen bestehen. Nur wegen eines kurzen Staus einen großen Alpenbogen zu fahren, spart häufig weder Zeit noch Kraftstoff.
Fazit: Nicht jede Alpenroute ist automatisch eine gute Brenneralternative
Die beste Ausweichroute hängt stärker vom Reiseziel ab als vom Brenner selbst.
Vinschgau / Meran: Reschenpass.
Pustertal / Dolomiten: Felbertauernstraße.
Comer See / Mailand: San Bernardino oder Gotthard je nach Startpunkt.
Engadin / Veltlin: Julier, Maloja oder Bernina.
Friaul / nördliche Adria: Plöckenpass nur nach aktuellem Streckencheck.
Für Wohnwagengespanne und große Wohnmobile ist die vermeintlich schnellste Umleitung nicht immer die angenehmste. Wenn der Brenner nur leicht stockt, bleibt die Autobahn häufig die stressfreiere Wahl. Bei langen Verzögerungen oder einem passenden Ziel können Reschen, Felbertauern oder eine Schweizer Route dagegen die bessere Reise werden – und nicht nur eine Umfahrung.
Quellen und aktuelle Verkehrsinformationen
- ASFINAG – Luegbrücke und Fahrkalender 2026
- ASFINAG – A13 Brenner Streckenmaut
- ASFINAG – Vignette Österreich
- Land Tirol – aktuelle Straßeninformationen
- Land Tirol – Kanzelgalerie B180 Reschenstraße
- Felbertauernstraße AG – Tarife und Verkehr
- TCS – Status der Schweizer Alpenpässe
- BAZG – Schweizer Vignette und Wohnmobile
- BAZG – PSVA für ausländische Wohnmobile über 3,5 t
- Plöckenpass – aktuelle Informationen
Passstraßen und Baustellenlagen können sich kurzfristig ändern. Vor einer Alpenüberquerung mit Wohnwagen oder Wohnmobil deshalb immer am Reisetag Straßenzustand, Sperren, Fahrzeugbeschränkungen, Mautregeln und Wetter prüfen.
>> siehe auch Maut in Europa
Euer Camper Markus