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Den Wohnwagen gegen Sturm sichern!

Geschrieben von: Thomas Helfrich
Read Time: 16 mins
Veröffentlicht: 08. August 2023
Zugriffe: 23908

Bild: Ein natürlicher Wall oder angrenzende Büsche können den Wohnwagen etwas geschützter stehen lassen.

 

▾ Inhalt

  • Warum Standort und Ausrichtung so wichtig sind
  • Wohnwagen und Wohnmobil richtig zum Wind stellen
  • Normaler Wind, starker Wind oder Sturm: Was jetzt sinnvoll ist
  • Natürliche Windbarrieren nutzen
  • Typische Stellplatzsituationen in der Praxis
  • Wohnwagen sturmsicher machen: Was Gurte und Heringe leisten können
  • Kann ein Wohnwagen bei Sturm umkippen?
  • Risiko-Tabelle: Situation, Gefahr und Empfehlung
  • Checkliste vor angekündigtem Sturm
  • FAQ: Wohnwagen und Wohnmobil bei Sturm

 

 

Warum Standort und Ausrichtung so wichtig sind

Der Standort und die Ausrichtung deines Wohnwagens oder Wohnmobils gehören zu den ersten Dingen, die du bei angekündigtem Starkwind beeinflussen kannst. Entscheidend ist dabei die Angriffsfläche. Steht das Fahrzeug mit der vollen Breitseite im Wind, wirken Böen deutlich stärker auf Aufbau, Fenster, Dachhauben, Vorzelt, Markise und Anbauteile.

Günstiger ist es, wenn Wohnwagen oder Wohnmobil möglichst mit der schmaleren Seite zur erwarteten Hauptwindrichtung stehen. Beim Wohnwagen bedeutet das oft: Deichsel oder Heck in Richtung Wind, soweit Platzordnung, Rangiermöglichkeit und Sicherheit das zulassen. In der Praxis wird das gern als „mit der Nase in den Wind stellen“ beschrieben.

Das ist keine Garantie gegen Sturmschäden. Böen drehen, Wind wird durch Gebäude, Hecken oder Geländekanten verwirbelt und ein Campingplatz lässt nicht immer jede Ausrichtung zu. Trotzdem ist die richtige Grundposition ein sinnvoller erster Schritt, bevor du über zusätzliche Sicherungen nachdenkst.

 

 

Wohnwagen und Wohnmobil richtig zum Wind stellen

Symbol für WindrichtungPrüfe zuerst, aus welcher Richtung der stärkste Wind erwartet wird. Das geht über Wetterwarnungen, Wetter-Apps, die Hinweise des Campingplatzes oder durch einfache Beobachtung: Fahnen, Baumkronen, Rauch, Wellen auf dem Wasser oder der Winddruck am eigenen Körper geben oft schon eine gute Orientierung.

Steht ein Sturm bevor, sollte der Wohnwagen möglichst nicht quer zur Hauptwindrichtung stehen. Je weniger Fläche der Wind direkt trifft, desto geringer ist die Belastung für Aufbau, Fenster, Dachhauben, Vorzelt und Markise. Bei Wohnmobilen gilt derselbe Grundsatz, auch wenn sie durch Eigengewicht und Bauform oft anders reagieren als ein leichter Wohnwagen.

Wichtig ist auch der Untergrund. Auf aufgeweichtem Boden halten Heringe schlechter, Stützen können einsinken und ein Vorzelt verliert schneller Spannung. Stützen stabilisieren den Wohnwagen beim Stehen, sie sind aber keine Sturmanker. Sie sollten korrekt gesetzt werden, ohne den Rahmen zu verspannen.

Bei stärkerem Wind gilt außerdem: Markise frühzeitig einfahren, lose Gegenstände wegräumen und das Vorzelt kritisch prüfen. Wenn bereits eine konkrete Sturmwarnung vorliegt, ist Abbauen oder Einfahren meist besser als späteres Nachspannen unter Druck und bei zunehmenden Böen.

 

 

Normaler Wind, starker Wind oder Sturm: Was jetzt sinnvoll ist

Nicht jede Windlage verlangt dieselbe Reaktion. Bei leichtem bis mäßigem Wind reicht es oft, lose Dinge zu sichern und Markise oder Vorzelt im Blick zu behalten. Bei starkem Wind solltest du deutlich früher handeln. Bei Sturmwarnung geht es nicht mehr darum, möglichst viel stehen zu lassen, sondern Schäden und Gefahren zu vermeiden.

 

Bei normalem Wind

Bei normalem Wind kannst du meist weiter campen, solltest aber Markise, Vorzelt, Campingmöbel und leichte Gegenstände beobachten. Eine sauber abgespannte Markise kann eine leichte Brise vertragen, sie sollte aber nie unbeaufsichtigt bleiben, wenn Böen angekündigt sind.

 

Bei starkem Wind

Bei starkem Wind solltest du die Markise einfahren, bevor sie flattert oder sich hebt. Ein Vorzelt sollte nachgespannt, kontrolliert und bei ungünstiger Windrichtung rechtzeitig teilweise oder vollständig abgebaut werden. Besonders gefährdet sind offene Seiten, lockere Abspannungen, beschädigte Reißverschlüsse und leichte Gestänge.

 

Bei Sturmwarnung oder schwerem Unwetter

Bei einer konkreten Sturmwarnung solltest du Markisen nicht mehr draußen lassen. Auch beim Vorzelt ist frühzeitiges Abbauen oft die sicherere Entscheidung, vor allem auf freien Flächen, an der Küste, auf nassem Boden oder wenn du den Platz verlässt. Spätestens wenn Gegenstände herumfliegen, Äste brechen oder das Vorzelt stark arbeitet, geht deine Sicherheit vor.

Versuche dann nicht mehr, im letzten Moment Gurte nachzuziehen, Heringe einzuschlagen oder die Markise zu retten. Solche Arbeiten sind bei starken Böen riskant. Suche bei akuter Gefahr einen sicheren Bereich auf und beachte die Hinweise des Campingplatzes.

 

 

Natürliche Windbarrieren nutzen

Dauercamper haben beim Thema Windschutz oft einen Vorteil: Der Wohnwagen steht länger am gleichen Platz und man kennt mit der Zeit die typischen Windrichtungen. Wenn du weißt, aus welcher Richtung der Wind auf deinen Stellplatz trifft, können niedrige Hecken, Büsche, ein Wall oder vorhandene Geländekanten die Wucht des Windes etwas reduzieren.

Solche Barrieren sollten aber nicht als vollständiger Sturmschutz verstanden werden. Sie bremsen Wind, können ihn aber auch verwirbeln. Ideal sind eher niedrige, stabile und gepflegte Barrieren, die keine zusätzliche Gefahr darstellen. Hohe Bäume direkt am Stellplatz sind dagegen kein guter Schutz.

Wenn du als Dauercamper Büsche oder Hecken pflanzen möchtest, solltest du vorher immer den Campingplatzbetreiber fragen. Nicht jeder Platz erlaubt eigene Bepflanzung, und auch Abstände, Pflege, Wurzeln und Sichtachsen können eine Rolle spielen.

Hohe Bäume, morsche Äste, einzelne Masten oder frei stehende hohe Stangen solltest du bei Sturm und Gewitter besonders kritisch sehen. Bei starkem Wind können Äste brechen oder ganze Bäume umstürzen. Bei Gewitter kommt zusätzlich das Risiko durch Blitzschlag in der Umgebung hinzu. Ein schattiger Platz ist im Sommer angenehm, bei Unwetter aber nicht automatisch sicher.

Wohnwagen mit natürlicher Windbarriere gegen Sturm ausrichten

Bild: Büsche, junge Bäume oder ein Wall können den Wind etwas bremsen. Hohe Bäume direkt am Stellplatz sind bei Sturm riskant.

Auto als Windschutz: nur mit Augenmaß

Manchmal kann ein Auto als zusätzlicher Windschutz dienen, zum Beispiel vor einem Zelt oder an einer besonders offenen Seite des Stellplatzes. Das funktioniert aber nur begrenzt und sollte mit Augenmaß passieren.

Das Auto darf keine Rettungswege blockieren, nicht unzulässig auf Nachbarflächen stehen und sollte selbst nicht unnötig gefährdet werden. Herumfliegende Teile können auch ein Auto beschädigen. Außerdem kann Wind zwischen Fahrzeug, Wohnwagen und Vorzelt verwirbeln. Als kleiner zusätzlicher Schutz kann das Auto sinnvoll sein, als Ersatz für eine saubere Vorbereitung aber nicht.

 

 

Typische Stellplatzsituationen in der Praxis

Ein freier Stellplatz an der Küste ist anders zu bewerten als ein geschützter Dauerstellplatz hinter einer Hecke. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf typische Situationen.

Auf einem offenen Küstenplatz oder an einem See trifft Wind oft ungebremst auf Wohnwagen und Wohnmobil. Hier solltest du besonders auf die Ausrichtung achten und Markise oder Vorzelt frühzeitig sichern. Böen können schnell stärker werden, auch wenn der Platz zunächst ruhig wirkt.

Am Waldrand hast du zwar häufig weniger direkten Winddruck, dafür können Äste und Bäume zum Risiko werden. Bei angekündigtem Sturm ist ein scheinbar windgeschützter Platz unter hohen Bäumen deshalb nicht automatisch besser.

Auf einem Dauerstellplatz mit Hecke, Zaun oder Wall kann die Lage günstiger sein. Trotzdem solltest du regelmäßig prüfen, ob Bewuchs stabil ist, ob Äste über dem Wohnwagen hängen und ob Abspannungen, Heringe und Anbauteile noch in Ordnung sind.

Auf einer freien Wiese ist der Untergrund entscheidend. Nach Regen können Heringe schlechter halten, Stützen einsinken und Abspannungen locker werden. Dort ist es besonders wichtig, frühzeitig aufzuräumen und nicht erst zu handeln, wenn die ersten starken Böen da sind.

 

 

Wohnwagen sturmsicher machen: Was Gurte und Heringe leisten können

Unter Campern gibt es viele Ideen, wie man einen Wohnwagen zusätzlich sichern kann. Manche legen Spanngurte über die Reifen und verankern sie mit kräftigen Schraubheringen. Andere befestigen Gurte an festen Punkten oder arbeiten auf Dauerstellplätzen mit dauerhaft gesetzten Bodenankern. Auch Ketten über Achsnähe oder sehr lange Heringe werden immer wieder diskutiert.

Solche Lösungen können in Einzelfällen helfen, sind aber nicht automatisch empfehlenswert. Falsch gesetzte Gurte können Reifen, Aufbau, Rahmen, Achse, Rangierhilfen, Dichtungen oder Anbauteile belasten. Gurte einfach über Dach oder Seitenwände zu legen, ist besonders kritisch, wenn der Hersteller dafür keine geeigneten Punkte vorsieht.

Auch der Boden entscheidet viel. Ein langer Hering hält in festem Boden anders als in Sand, nasser Wiese oder lockerem Schotter. Auf Campingplätzen kommen außerdem Platzregeln hinzu. Feste Bodenanker, Betonfundamente oder bauliche Veränderungen solltest du nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Platzbetreibers und fachlicher Einschätzung umsetzen.

Mein Tipp: Sieh zusätzliche Sicherungen nicht als Einladung, Vorzelt oder Markise bei jedem Wetter stehen zu lassen. Bei angekündigtem Sturm ist es oft besser, frühzeitig abzubauen, lose Teile zu sichern und den Wohnwagen möglichst geschützt auszurichten. Improvisierte Sicherungen unter Zeitdruck sind selten die beste Lösung.

 

Wohnwagen gegen Seitenwind schützen

Der wichtigste Schutz gegen Seitenwind bleibt eine gute Ausrichtung. Wenn der Wohnwagen nicht mit der vollen Breitseite im Wind steht, sinkt die Belastung deutlich. Das ist nicht immer möglich, weil Parzelle, Zufahrt, Deichselstellung, Nachbarn oder Campingplatzregeln Grenzen setzen. Trotzdem lohnt es sich, schon beim Aufstellen darüber nachzudenken.

Besonders anfällig sind leichte Wohnwagen, hohe Aufbauten, Dachboxen, Vorzelte, Markisen und große Seitenflächen. Auch ein leerer oder ungünstig beladener Wohnwagen kann anders reagieren als ein schwerer, tief beladener. Deshalb gibt es keine pauschale Sicherung, die für jeden Stellplatz und jedes Fahrzeug gleich gut passt.

 

 

Kann ein Wohnwagen bei Sturm umkippen?

Ja, ein Wohnwagen kann bei schweren Sturm- oder Orkanböen umkippen. Auch Wohnmobile können in extremen Situationen gefährdet sein, besonders wenn sie frei und ungeschützt stehen oder der Wind seitlich auf eine große Fläche trifft.

Ob es tatsächlich passiert, hängt von mehreren Faktoren ab: Windgeschwindigkeit, Böen, Windrichtung, Fahrzeuggewicht, Aufbauhöhe, Untergrund, Beladung, Vorzelt, Markise und der Lage des Stellplatzes. Ein leichter Wohnwagen auf einer freien Fläche ist anders zu bewerten als ein schwereres Fahrzeug auf einem geschützten Platz.

Bei einem echten Unwetter solltest du nicht versuchen, den Wohnwagen im letzten Moment festzuhalten, Gurte nachzuziehen oder im Vorzelt Ordnung zu schaffen. Die größere Gefahr sind oft herumfliegende Gegenstände, abbrechende Äste, umstürzende Teile und plötzlich wechselnde Böen. Wenn der Campingplatz feste Gebäude, Sanitärhäuser oder andere sichere Schutzbereiche empfiehlt, hat deine Sicherheit Vorrang vor dem Material.

Ein paar Sturmbänder können bei normalem Wind sinnvoll sein. Gegen eine schwere Naturgewalt ersetzen sie aber keine rechtzeitige Vorbereitung und keinen sicheren Aufenthaltsort.

 

 

Risiko-Tabelle: Situation, Gefahr und Empfehlung

SituationTypisches RisikoSinnvolle Empfehlung
Freier Stellplatz an Küste, See oder Feld Wind trifft oft ungebremst auf die Seitenfläche. Wohnwagen möglichst mit Bug oder Heck zur Hauptwindrichtung stellen, Markise früh einfahren, Vorzelt kritisch prüfen.
Stellplatz unter hohen Bäumen Äste können brechen, Bäume können umstürzen, bei Gewitter besteht zusätzlich Gefahr. Bei Sturmwarnung Abstand zu hohen oder morschen Bäumen suchen, wenn ein sicherer Wechsel des Platzes möglich ist.
Dauerstellplatz mit Hecke oder Wall Wind wird gebremst, kann aber auch verwirbeln. Barriere nutzen, aber nicht überschätzen. Bewuchs, Abspannungen und lose Gegenstände regelmäßig kontrollieren.
Nasse Wiese oder weicher Boden Heringe halten schlechter, Stützen können einsinken. Heringe und Abspannungen früh prüfen, Vorzelt bei Sturmwarnung lieber abbauen statt nachspannen.
Markise ist ausgefahren und Böen nehmen zu Markise kann sich heben, verdrehen oder Gestänge und Fahrzeug beschädigen. Markise sofort einfahren, solange das gefahrlos möglich ist. Bei Sturmwarnung nicht draußen lassen.

 

 

Checkliste vor angekündigtem Sturm

  • Wetterwarnungen ernst nehmen und nicht erst bei den ersten Böen reagieren.
  • Wohnwagen oder Wohnmobil möglichst mit Bug oder Heck zur Hauptwindrichtung stellen.
  • Die Breitseite zum Wind vermeiden, soweit Stellplatz und Platzordnung das zulassen.
  • Markise frühzeitig einfahren und nicht bei Sturmwarnung draußen lassen.
  • Vorzelt nachspannen, kontrollieren oder bei schwerem Sturm rechtzeitig abbauen.
  • Campingmöbel, Grill, Wäscheständer, Eimer, Spielzeug und lose Gegenstände wegräumen.
  • Dachhauben, Fenster, Serviceklappen und Türen schließen.
  • Hohe Bäume, morsche Äste und frei stehende Masten kritisch meiden.
  • Stromkabel, Gasflaschen und Anbauteile kontrollieren, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen.
  • Nachbarn informieren, wenn lose Gegenstände oder gefährdete Aufbauten auffallen.
  • Bei akuter Gefahr einen sicheren Ort aufsuchen und Hinweise des Campingplatzes beachten.

 

 

Nächste Schritte: Vorzelt und Markise sichern

Du hast einen guten Standort gefunden und Wohnwagen oder Wohnmobil so ausgerichtet, dass sie nicht mit der vollen Breitseite im Wind stehen? Dann geht es im nächsten Schritt um Vorzelt, Markise und Zubehör. Gerade diese Teile sind bei Wind besonders anfällig.

  • Vorzelt richtig aufbauen
  • Vorzelt gegen den Sturm sichern
  • Markise richtig aufbauen
  • Markise sichern

 

 

FAQ: Wohnwagen und Wohnmobil bei Sturm

▾ Wie stelle ich den Wohnwagen bei Sturm am besten auf?

Wenn es der Stellplatz zulässt, sollte der Wohnwagen möglichst mit Bug oder Heck zur erwarteten Hauptwindrichtung stehen. So trifft der Wind nicht mit voller Kraft auf die breite Seitenfläche. Zusätzlich solltest du Vorzelt, Markise und lose Gegenstände frühzeitig sichern.

▾ Kann ein Wohnwagen bei Sturm wirklich umkippen?

Ja, bei schweren Sturm- oder Orkanböen kann ein Wohnwagen umkippen. Das Risiko hängt von Windrichtung, Böen, Gewicht, Aufbauhöhe, Untergrund und Stellplatz ab. Besonders kritisch ist seitlicher Wind auf einer freien, ungeschützten Fläche.

▾ Sind hohe Bäume ein guter Windschutz für den Wohnwagen?

Nein. Hohe Bäume können zwar Wind bremsen, sind bei Sturm aber selbst ein Risiko. Äste können abbrechen, Bäume können umstürzen und bei Gewitter besteht zusätzlich Gefahr durch Blitzschlag in der Umgebung.

▾ Sollte ich die Markise bei starkem Wind eingefahren lassen?

Ja. Eine Markise sollte bei starkem Wind und erst recht bei Sturmwarnung eingefahren bleiben. Sie bietet dem Wind viel Angriffsfläche und kann bei Böen Gestänge, Tuch oder Fahrzeug beschädigen.

▾ Muss ein Vorzelt bei Sturm immer abgebaut werden?

Das hängt von Windstärke, Ausrichtung, Gestänge, Abspannung, Untergrund und Vorzeltart ab. Bei konkreter Sturmwarnung, freier Lage oder weichem Boden ist frühzeitiges Abbauen oft sicherer als nachträgliches Nachspannen im Sturm.

▾ Hilft ein Auto als Windbrecher am Campingplatz?

Ein Auto kann in manchen Situationen etwas Wind abfangen, ersetzt aber keine richtige Vorbereitung. Es darf keine Wege blockieren und kann selbst durch herumfliegende Teile beschädigt werden. Nutze es deshalb nur mit Augenmaß und nur dort, wo es erlaubt ist.

▾ Sollte ich bei starkem Sturm im Wohnwagen bleiben?

Bei normalem Wind ist der Aufenthalt im Wohnwagen meist unproblematisch. Bei schweren Sturmwarnungen, abbrechenden Ästen, herumfliegenden Gegenständen oder Anweisungen des Campingplatzes solltest du jedoch einen sicheren Schutzbereich oder ein festes Gebäude aufsuchen.

Bild von sabinamajoor auf Pixabay

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Schlagworte

Gegen Sturm sichern Reifen Wohnwagen Diebstahlschutz Kauf und Verkauf

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